Hanfprotein - das vegane Proteinwunder

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Heute ist Welt-Cannabis-Tag! Zeit, mit den Vorurteilen aufzuräumen und die Power-Pflanze zu zelebrieren. Cannabis ist das lateinische Wort für Hanf und hat unglaublich viel zu bieten, wie du aus unserem Hanf-Beitrag weißt. Unter anderen lässt sich aus Hanf das Hanfprotein gewinnen, eines der am meisten unterschätzten pflanzlichen Proteine! Es ist das gesündeste und nahrhafteste Proteinpulver auf dem Markt. Heute geben wir dir alle Infos, die du über das vegane Superfood kennen musst. 


Wo kommt Hanfprotein eigentlich genau her?

 

Hanfprotein - flüssiges Gold aus der Pipette


Eigentlich ist Hanfprotein ein Nebenprodukt bei der Herstellung von Hanföl. Das Öl wird aus den gepressten Samen der Hanfpflanze gewonnen. Dabei entsteht ein Presskuchen, der fein gemahlen und gesiebt wird. Daraus gewinnt man das Hanfprotein.


Was ist so toll an den Hanfsamen?


Hanfsamen stecken voller Nährstoffe, essentieller Fett- und Aminosäuren. Zum einen weist Hanfprotein ein ideales Verhältnis aus Omega 6- und Omega 3-Fettsäuren auf, nämlich 3:1. Der Körper kann diese essentiellen Fettsäuren nicht selber herstellen, daher müssen wir sie über unsere Nahrung aufnehmen. Zum anderen enthält Hanfprotein eine Ladung anderer wichtiger Mikronährstoffe wie Vitamin E, Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen und Zink.

 

Hanfprotein - was steckt drin

 

1. Essentielle Aminosäuren:

In unserem Beitrag über Proteine kannst du nachlesen, was Proteine ausmacht und warum sie wichtig sind für die Ernährung. Hanfprotein enthält 20 Aminosäuren und ist ein vollständiges Protein, d. h. es enthält alle 9 essentiellen Aminosäuren, was bei pflanzlichen Proteinquellen selten der Fall ist. Zudem ist es leicht verdaulich, da der Körper fast alle Aminosäuren für wichtige Körperfunktionen verarbeiten kann.

2. Ballaststoffe:

Hanfsamen bestehen aus 80% wasserlöslichen und 20% wasserunlöslichen Ballaststoffen. In diesem Beitrag über Ballaststoffe gehen wir genauer auf diese Unterscheidung und ihre Eigenschaften ein. Hanfprotein sorgt durch den hohen Fasergehalt dafür, dass eine gesunde Verdauung unterstützt und Verstopfung reduziert wird. 

 

Woran erkenne ich, wie gut das Protein wirklich für den Körper ist?

 

Die biologische Wertigkeit bezeichnet, wie viel der Zusammensetzung aus Aminosäuren (also das Protein) den menschlichen Proteinen ähnelt. Je größer die Übereinstimmung ist, desto besser kann der Körper das Protein aufnehmen und in körpereigenes Protein umwandeln. Hanfsamen sind zu 20-25% aus Proteinen aufgebaut, was dem Aufbau im menschlichen Körper sehr nahekommt. Dadurch besitzen sie eine sehr hohe biologische Wertigkeit, die zwischen 87 und 104 liegt. Zum Vergleich: Ein Hühnerei besitzt eine biologische Wertigkeit von 100. Dadurch kann es Hanfprotein durchaus mit tierischem Protein aufnehmen.

 

Für wen eignet sich Hanfprotein?

 

Hanfprotein eignet sich nicht nur für Sportler, die damit ihren Muskelaufbau und -erhalt unterstützen können. Besonders Vegetarier und Veganer profitieren von der hohen biologischen Wertigkeit und den enthaltenen Nährstoffen, wodurch Hanfprotein es mindestens mit tierischem Eiweiß aufnehmen kann. Auch Leute, die abnehmen oder auf ihre Figur achten möchten, können mit Hanfprotein ihre Ziele erreichen. Und nicht zuletzt ihr Hardworker werdet in eurer geistigen Leistungsfähigkeit optimal mit Energie versorgt.

 

Wie kann ich Hanfprotein in meine Ernährung einbauen?


Das geht super easy: In unseren feelfood-Mahlzeiten findest du deine optimale Tagesdosis an Hanfprotein!


Hanfprotein, dass hierzulande verwendet wird, stammt entweder aus Europa oder aus China. Wir beziehen unsere Hanfsamen direkt aus biologischer Produktion in Deutschland. Dadurch ist es frei von Chemikalien und anderen Giftstoffen. 


Neben Hanfprotein findest du in unseren Mahlzeiten auch Erbsenprotein, Soja, Hafer und Leinsamen als zusätzliche pflanzliche Proteinquellen.


Macht Hanfprotein high?


Ein klares Nein! Der psychoaktive Stoff THC (Tetrahydrocannabiol) ist im fertigen Endprodukt in so geringen Mengen vorhanden, dass er nicht berauschend wirkt. Es enthält wie auch Hanfsamen nur Spuren von THC, wodurch diese Nebenwirkung ausgeschlossen ist.

 Fabian Braitsch über Hanfprotein

Fabian Braitsch @fabianbraitsch, Gründer von Hempions über Hanfprotein

Wie du siehst, kannst du mit Hanfprotein in deiner Ernährung nichts falsch machen. Aus unseren Funfacts über Hanf: Man könnte sich sogar monatelang nur von Hanfsamen ernähren, ohne Mangelerscheinungen aufzuweisen!


Hast du schonmal Hanfprotein konsumiert oder ist es sogar ein fester Bestandteil deiner Ernährung? Schreib uns gerne deine Erfahrungen in die Kommentare!


Remember to Feel Good -


Deine Anne

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