Was ist Crowdfunding?

Hello!


Hast du schonmal überlegt, wie du dir dein nächstes Projekt finanzieren kannst? Sicher gibt es einige Finanzierungsmöglichkeiten, von denen wir dir einige bald noch vorstellen werden. Anstatt bei einer Bank kannst du dir zum Beispiel auch das Crowdfunding zu nutze machen. Dabei investieren Anleger in Projekte, die sie für vielversprechend halten und tragen somit zur Realisierung bei. Das tolle: Crowdfunding kann jeder für sich nutzen - egal ob Start-Up, etabliertes Unternehmen oder sogar ein privates Projekt. Die Öffentlichkeit entscheidet also, ob ein Projekt realisiert wird oder nicht.


Es gibt vier verschiedene Arten von Crowdfunding, die sich durch die Gegenleistung an die “Crowd” unterscheiden:

1. Vorverkauf-Crowdfunding: 

In diesem Modell erhält die Crowd eine nicht-finanzielle Gegenleistung. Das kann zum Beispiel ein Dankeschön oder eine Ausfertigung des fertigen Produkts nach Abschluss des Projektes sein. Dieses Modell eignet sich besonders für neue, innovative Projekte, die viele Menschen erreichen und an sich binden möchten. Dadurch kann eine hohe mediale Aufmerksamkeit erreicht werden.

2. Spenden-Crowdfunding:

Die Anleger unterstützen das Projekt, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Meist handelt es sich dabei um gemeinnützige Zwecke, soziale oder kulturelle Projekte.

3. Rendite-Crowdfunding:

Auch Crowdinvesting genannt. Die Anleger beteiligen sich mit ihrem Eigenkapital an einem Projekt oder Unternehmen und erhalten dafür eine feste oder erfolgsabhängige Rendite. Dieses Modell wird häufig von Start-Ups, kleinen oder mittelständigen Unternehmen genutzt.

4. Crowdlending:

Die Unterstützung der Crowd wird als Kredit vergeben und mit einem vorher bestimmten Zinssatz nach Realisierung des Projektes zurückgezahlt. Diese Form des Crowdfundings ist für alle Arten von Projekten geeignet.

Die vier Phasen der Crowdfunding-Kampagne

Die vier Crowdfunding-Phasen:

1. Vorstellung:

Das Projekt wird über eine ausgesuchte Plattform in Form von Bildern, Videos und Texten vorgestellt. Die Projektstarter müssen festlegen, wie hoch das Finanzierungsziel ist, wie lange die Finanzierungsphase dauern soll und welche Gegenleistung den Anlegern geboten wird. Beim Rendite-Crowdfunding wird zudem festgelegt, zu welchen Konditionen die Anleger ihre Anteile investieren können.

2. Finanzierung:

Dies ist die entscheidende Phase, in der die Projektstarter möglichst viele Unterstützer von ihrer Idee überzeugen müssen. Anleger können selbst entscheiden, wieviel Geld sie dem Projekt zur Verfügung stellen möchten.

3. Umsetzung:

Bei Erreichung des vorher festgelegten Fundingziels bekommen die Projektstarter das Geld ausgezahlt. Andernfalls kriegen die Anleger ihr Geld zurück. Bei den meisten Crowdfunding-Plattformen wird dieses “Alles-oder-nichts-Prinzip” angewandt, wobei es auch Ausnahmen gibt. Mit der finanziellen Unterstützung kann das Projekt jetzt umgesetzt werden. 

4. Gegenleistung:

Nach erfolgreicher Umsetzung des Projektes bekommt die Crowd ihre vorher abgestimmte Gegenleistung.

Vorteile von Crowdfunding:

 

  • Profit für alle:

Sowohl die Projektstarter, als auch die Anleger profitieren vom Crowdfunding. Ideen können umgesetzt werden und werden von denjenigen unterstützt, die an sie glauben. 

 

  • Gemeinsame Umsetzung: 

Die Anleger unterstützen ein Projekt nur, wenn sie daran glauben. Diese Überzeugung kann sie zu Multiplikatoren machen und die Bekanntheit des Projekts steigern. 

 

  • Schnelle und einfache Umsetzung: 

Projektstarter können durch eine schnelle finanzielle Unterstützung auch die Umsetzung zeitnah angehen.

 

  • Direktes Feedback:

Da die Unterstützer sehr in das Projekt involviert sind, wird auch ihre Meinung besonders gewichtet und in die Weiterentwicklung miteinbezogen. So können die Marktchancen enorm verbessert werden. 

feelfood Crowdfunding

 Unsere Erfahrungen mit Crowdfunding: 

Wir haben uns für das klassische Vorverkaufs-Crowdfunding entschieden, mit dem wir unsere erste große Produktion an Bechern finanzieren wollen. Außerdem haben wir die Plattform “Startnext” gewählt, für die wir uns relativ schnell entschieden haben. Es gibt eine sehr große Auswahl an Plattformen. Für uns hat Startnext am besten gepasst, weil wir uns dafür entschieden haben, unseren Unterstützern im Gegenzug “Dankeschöns” zu bieten.


Startnext ist die größte deutsche Crowdfunding-Plattform, auf der das Projekt bekannt gemacht und Kapital eingesammelt werden kann. Dabei wird auf den gesellschaftlichen Nutzen und Nachhaltigkeit geachtet. Die Projekte auf Startnext sind sehr transparent, da sie einige Kriterien erfüllen müssen und vor der Veröffentlichung geprüft werden. Startnext kann sowohl von den Projektstartern, als auch von den Anlegern auf freiwilliger Basis unterstützt werden. Startnext selber ist ein großer Unterstützer bei der Projektplanung und bietet unter anderem wöchentliche Fragestunden über Zoom an, in denen man seine eigenen Fragen stellen kann. 


Bei der Planung unseres Projektes sind wir folgendermaßen vorgegangen: Zuerst haben wir ein eigenes Projektteam dafür gegründet, da der Aufwand einer solchen Aktion nicht zu unterschätzen ist. Da wir uns für Dankeschöns entschieden haben, mussten diese natürlich ausgewählt, designed und berechnet werden. Wir bieten unter anderem klassische Goodies wie Merch-Produkte an, gemeint sind personalisierte Hoodies und Mützen. Darüber hinaus wollten wir noch etwas besonderes bieten und haben ein Homeoffice-Survival-Package mit Produkten von NOMOO, Djahé, Happy Po und feelfood geschnürt. Für die Startnext-Projektseite haben wir danach eine Projektbeschreibung mit Video, Bildern und Texten formuliert. Unter anderem beinhaltet diese Informationen wie das Fundingziel und die Laufzeit der Kampagne. Für das Crowdfunding-Video haben wir uns viel Zeit genommen und eine Woche lang Ideen gesammelt und das Drehbuch geschrieben. Während Corona stellte es sich als Herausforderung dar, solch einen kreativen Prozess per Videocall zu durchlaufen, weil wir es noch aus Präsenz-Zeiten gewöhnt waren, uns gegenseitig mit Ideen zu überschütten, diese zu ergänzen und zu überarbeiten. Als wir in der Location bei den Budenfreunden Köln angekommen sind, haben wir einen weiteren Tag für die Erstellung der Shot-List und Planung der Szenen genutzt und dann einen sehr coolen Drehtag gemeinsam in der Location verbracht.


Da man mit einer Crowdfunding-Kampagne viele Menschen erreichen möchte, ist es super wichtig, weitreichende Kommunikations- und PR-Maßnahmen zu planen. Denn nur, wenn die Crowd auch von einem Projekt erfährt, dass für sie spannend ist, kann sie dieses auch unterstützen! Uns hat sich die Möglichkeit geboten, dass der Kölner Stadt-Anzeiger einen Artikel über uns verfasst, die wir natürlich angenommen haben. Dieser Artikel wird bald während unser Crowdfunding-Kampagne veröffentlicht.


Startnext sieht es eigentlich vor, die Community einzubinden und schon frühzeitig auf das Crowdfunding vorzubereiten. Wir allerdings waren schon mit der “Pioneer’s Edition” am Start und hatten schon eine Newsletter-Basis, mit der wir schon einige Unterstützer überzeugen konnten. Wir haben uns also dafür entschieden, die Crowd erst zu Beginn der Kampagne konkret zu informieren, um den Überraschungseffekt nicht schon Wochen vorher zu verschießen, wenn man das Projekt noch gar nicht unterstützen kann. Am ersten Tag des Crowdfundings haben wir die Information vor allem im Freundeskreis und auf jeglichen Kanälen geteilt und direkt mit dem passenden Link ergänzt, damit wir sofort unterstützt werden können. Unsere Kampagne ist am Montag gestartet und läuft noch bis zum 18.12.


Als Projektstarter ist es wichtig, maximal transparent über das Projekt und die Nutzung des eingenommenen Geldes zu sein, da die Realisation abhängig von der Crowd ist. Anleger investieren direkt in Projekte und entscheiden somit auf Grundlage der gegebenen Informationen und ihrer eigenen Verantwortung. Wenn man sich mit dem Projekt an die Öffentlichkeit wendet, kann man sehr viele Interessenten gewinnen, die nicht nur das Projekt unterstützen, sondern auch zu Kunden werden können! Weitere Informationen zum Crowdfunding sowie Tipps findest du auf dem Crowdfunding Informationsportal.


Unsere Kampagne ist am Montag gestartet und läuft noch bis zum 18.12. Hier kannst du dir unsere Projektbeschreibung durchlesen und Unterstützer werden! Wir sind super dankbar für die bereits innerhalb von einem Tag erfolgte Unterstützung und freuen uns, wenn auch du Teil der Veränderung wirst!


Was hältst du vom Crowdfunding? Hast du schonmal eine Crowdfunding-Kampagne durchgeführt oder planst du, dies zu tun? Schreib’ es gerne in die Kommentare!


Remember to Feel Good -

Deine Anne

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